Das Präventionsprogramm für den Elementarbereich

richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Eltern, Mädchen* und Jungen* von Kitagruppen. Es beinhaltet die intensive inhaltliche Vorbereitung der Erzieher*innen zur Thematik der Prävention von sexualisierter Gewalt anMädchen* und Jungen*. Die Eltern werden auf einem Elternabend ausgiebig informiert und so in die Arbeit einbezogen. Die Zusammenarbeit mit den Erwachsenen ist zentral, da die Erwachsenen für den Schutz der Kinder die Verantwortung tragen.

 

Das Präventionsprogramm besteht aus sechs Schritten:

  • Erste Erzieher*innenvorbereitung
  • Eigenarbeit ( Lesen und Arbeit zu den Präventionsthemen)
  • Zweite Erzieher*innenvorbereitung
  • Elternabend
  • Puppenspiel in der Kindergruppe
  • Angebot der Nachbereitung mit den Erzieher*innen

    Für die Altersgruppe der 3-6jährigen haben wir Handpuppenszenen mit liebenswerten Tierfiguren entwickelt, die wir in den jeweiligen Kindereinrichtungen zeigen. In ihnen werden an Hand von typischen Konflikten aus dem Kinderalltag präventive Erziehungsinhalte aufgegriffen und altersangemessen bearbeitet. Dabei wird die sexualisierte Gewalt durch Erwachsene und Strategien der Täter und Täter*innen nicht direkt thematisiert, da Kinder dieser Altersstufe kognitiv und emotional durch diese Informationen überfordert wären und sie nicht angemessen in ihre Lebenswelt integrieren könnten.

    In der ersten Szene wird dem Küken Cipolla sein geliebter Spielzeug-Dino von Piepo, einem kleinen Hund einfach weggenommen. Mit Hilfe von Wuschka, einem kleinen Waschbären, gelingt es, den Dino zurückzuerobern und Piepo beizubringen, wie er sich verhalten muss, damit er mitspielen kann. 

     

    Beim Spiel " Kitzeln und Fangen" in der zweiten Szene finden es die Tierkinder gar nicht so leicht, fair zu bleiben und aufzuhören, wenn es Wuschka zuviel wird. Erst das Eingreifen von Erzieherin Lilo (dargestellt durch eine sympathische Kuh), die die Einhaltung der vereinbarten Regeln durchsetzt, ermöglicht vergnügtes Weiterspielen.

     

    In der dritten Szene verübt das Huhn Sally (ein etwas älteres Hortkind) einen sexuellen Übergriff an Wuschka. Zum Glück holt Piepo, ein kleiner Hund, die kompetente Erzieherin Lilo zu Hilfe.

     

    Piepos Oma muss in der vierten Szene lernen, dass kleine Kinder nicht gegen ihren Willen geküsst werden dürfen.

     

    In der fünften Szene versucht Onkel Bo, eine Schlange, als Gegenleistung für ein verführerisches Geschenk einen dicken Schmusekuss zu erpressen. Chipolla weigert sich und wird darin von den ErzieherInnen, die sich an dieser Stelle einschalten, unterstützt.

     

    Die in diesen kurzen Geschichten enthaltenen präventiven Botschaften bedürfen der Vertiefung und Weiterarbeit durch pädagogischen Fachkräfte.

     

    Präventionsprogramm für den Elementarbereich

 




 

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